Fit fürs Cockpit? Diese 8 Rennfahrer-Tipps helfen Ihnen Ihre Fitness vor dem großen Renntag im Cockpit eines Formel-Rennwagens zu trainieren:
- Gehirn
Wer mit Höchstgeschwindigkeit über die Rennpisten fährt belastet nicht nur seinen Körper, sondern setzt auch in seinem Gehirn jede Menge Stresshormone (u.a. Adrenalin) frei. Vollgas, schnelle Kurven, Bremsmanöver – Wer die Ruhe bewahren kann ist klar im Vorteil. Je besser das Gehirn mit Sauerstoff versorgt wird, desto cooler geht’s auf der Rennstrecke ab. Spezielle Atemtechniken helfen dabei. - Augen
In Bruchteilen von Sekunden muss der Pilot eines Formel Boliden bei Vollspeed reagieren können. Viele Rennfahrer trainieren daher ihre Reaktionsgeschwindigkeit mit Computerspielen oder Rennsimulationen wie “Gran Tourismo” oder “Formula 1″. - Hals
Besser Sie wissen vorab, was auf Ihr oberstes Bindeglied zukommt: Mit bis zu sechsfacher Beschleunigungskraft wird Ihr Kopf in den zahlreichen Kurfen nach unten gedrückt. Wussten Sie, dass Ihr Kopf inkl. Helm etwa sieben Kilo wiegen wird? - Arme
Während des gesamten Rennfahrertrainings sind beide Arme nach vorne gestreckt. Im Gegensatz zum normalen Autofahren stehen diese aber über die gesamte Rennzeit unter voller Anspannung. Denn obwohl die Rennboliden über eine Servolenkung verfügen, ist diese um einiges schwerfälliger als bei einem normalen PKW. Stellen Sie sich vor, Sie müssten 90 Minuten lang 2 gefüllte Masskrüge mit ausgestreckten Händen halten. Um der Belastung im Rennboliden standzuhalten, hilft Fitness- und Krafttraining. - Brust
Neben den Armen werden Ihre Brustmuskeln beim Steuern am stärksten beansprucht. Dabei fängt die Brustmuskulatur vor allem das ständige Vibrieren des Lenkrads ab. Hier hilft nur Bankdrücken. - Rumpf
Hatten Sie sich schon mal gefragt, warum die meisten Rennpiloten richtige Leichtgewichte sind? Sie müssen bei Fliehkräften bis zu 6 g einfach weniger Masse beim Bremsen in den Kurfen stabilisieren um aufrecht sitzen zu bleiben. Damit belasten sie ihre Rumpfmuskulatur weniger. Nick Heidfeld wiegt bei 1,64 Meter Körpergröße z.B. nur 59 Kilogramm. - Beine
Der Reiz des Rennautofahrens macht meiner Ansicht nach das Beschleunigen des Rennautos sowie das Kurvenfahren aus. Beides verlangt zur richtigen Zeitdie Nutzung der steinharten Bremspedale für entsprechende Bremsmanöver. Und eben diese gilt es zu meistern. Dabei geht vor allem eine Vollbremsung auf die Beinmuskulatur. Hierfür müssen Sie in einem Rennwagen über 100 Kilo Gewicht aufbringen. Obgleich natürlich bei einem Bremsmanöver auch das Gaswegnehmen eine erhebliche Bremswirkung hat. Trotzdem empfiehlt sich der Gang ins Fitnessstudio auf die Beinpresse. - Füsse
Im Inneren des Rennwagens herrschen Saunatemperaturen. Vor allem am Fußpedal entstehen durch Motorhitze und Reibungswärme Temperaturen von bis zu 90 °C. Das ist kaum zu trainieren.
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